Das ganze da, von Anfang bis zum Ende, hat irrsinnige parallelen mit einer U-Bahnfahrt nach spanish-harlem gehabt, je weiter man kommt, desto größer ist die Umverlagerung der Völkermischung, und am Schluss ist man allein.
Der Abschied in Graz war toll und emotional, ist aber erst so richtig klar geworden wies mich das erste mal in den Sitz gedrückt hat. Umsteigen und so ist alles gut gelaufen, leider wurden meine Wünsche nach einer netten Koreanerin als Sitznachbarin nur insoweit erfüllt, als dass sie in der Gestalt eines 1,90 großen, whiskyundweintrinkenden Tschechen aufgetreten ist, ja der war kuschelig.
Zum essen hats koreanisches gegeben, war halt mehr im KnorrFix-Stil, aber das Gemüse scharf dass ein viertel reicht. Highlight war natürlich das koreanische Getränk in der gelben Dose, das natürlich gleich probiert wurde. Hat sich als süsser Reissaft herausgestellt, war, naja net schlecht, aber halt doch interessant.
Der Flughafen in Seoul ist eine der, wie soll mas am treffendsten sagen, "geilsten" triffts glaub ich gut, also, der Flughafen ist eine der geilsten Sachen die ich jemals gesehen hab, die Terminals sind mit unterirdischen Monorails verbunden, die durch ewig lange Tunnel durchflitzen.
Der Flughafen an sich hat sich durch extravagantes Toiletten- und Ankunftshallendesign ausgezeichnet, die ersten 50 Euro waren schnell gewechselt. Und der nächste Hightechzug zum anderen Flughafen, der dann eher wieder Standard war, schnell benutzt. Lustig waren dann die Sicherheitsbeamten dort, denen du zwar literweise Wasser durch die Sicherheitskontrolle durchbringen kannst, aber dafür im Gegenzug von dir verlangen, deinen gesamten Koffer nach einem Feuerzeug zu durchsuchen. Ja, weil 2 sind eines zu viel. Das war lustig.
Dann halt von einem werdendem Doktor der Chemie, der vom Aussehen her weder Bier beim Spar noch ohne Begleitung Radfahren dürfte, abgeholt worden, der dürft aber auch erst vor kurzem erfahren haben, dass er das machen darf. Mit dem Zimmer hats nur mittelschwere Probleme gegeben, aus meinem is der, der vorhin drin war, noch immer drin, und jetzt wohn ich halt beim Inder. Echt, das is schlimmer als 3 Folgen Big Bang Theory, nie mehr möcht ich als geek dargestellt werden... da sieht man leut. Die Zimmer haben Zahlencodeschlösser wie im Bondfilm. Ich darf nie betrunken sein. NIE.
Im großen und ganzen, ich bin gut angekommen, mir gehts gut, morgen hat sich alles in wohlgefallen aufgelöst, wie wer gescheiter einmal gesagt hat, und sowieso ist alles gut.
YEAH.
und und und.
ICH BIN DER GRÖSSTE.
muss ich gleich den ersten kommentar schreiben :)
AntwortenLöschenja, ich glaub man kann da nicht anonym schreiben, das is dann doch eher unpraktisch :)
AntwortenLöschenSeitdem Google Blogspot gekauft hat sollt eh jeder einen Account haben ;)
AntwortenLöschenGut, dass du ja auch NIE was trinkst.
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